Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Laura und entscheiden, unser Gepäck komplett mitzunehmen, so viel ist es nicht. Mit dem Stadtbus geht es zur brasilianischen Seite der Wasserfälle. Am Eingang gibt es etwas Stress, und wir müssen viel diskutieren, bis wir zum Eintrittspreis für Brasilianer (12,80 R$) statt für Ausländer (18 R$) hereinkommen. Eigentlich wäre wohl mindestens ein permanentes Visum notwendig, aber die brasilianische Bürokratie hat sich dann doch zu einem Jeito erweichen lassen.
So überraschend ist das ja bekanntlich von der brasilianischen Seite nicht, wenngleich natürlich auch hier viel mehr Wasser fließt, und der Steg auf halber Höhe nur mit Regenjacken betretbar ist.

Die Größe der Wassserfälle, hier etwa ein Viertel, ist auf einem Foto eh nicht zu erfassen.

Auf diesem Steg wanderten wir zu Ostern bei niedrigem Wasserstand im T-Shirt und kurzer Hose.

Spezieller Freund
Danach fahren wir noch in den Vogelpark, einer der Vögel im Freigelände hat ein Faible für Franziskas Rucksackgriff, und knabbert sich nach einem Ausflug auf ihre Schulter daran fest.
Nach einer Station in einem Supermarkt (zur Vorbereitung der 15-stündigen Busfahrt zurück) geht es wieder Richtung Rodoviária.
