Bei der Konverstionsrunde erzählt Fábio, dass er am kommenden Wochenende zu seinen Eltern in eine unaussprechliche Stadt nördlich von São Paulo fahren wird, und ob wir nicht Lust hätten, mitzufahren. Haben wir, also werden wir am Wochenende mal wieder verreisen. In PCP hat niemand das Spiel zu Ende gespielt, weil es einfach zu viele Fehler gegeben hat. „Wir waren da wohl die Alphatester“ (Tester in einer frühen Phase der Softwareentwicklung), meint ein Student, was der Professor mit einem Grinsen aufnimmt, und anfängt, eine Liste mit Bugs und Verbesserungsvorschlägen zu machen.
Am späten Nachmittag kaufen wir etwas Kuchen ein, und schauen bei Hallthmann und Leonice vorbei, sowie natürlich bei Lucas. Wir bringen eine gebrannte CD mit unseren Fotos von der Taufe mit.
Später besuchen wir Rebecca. In ihrer Gastfamilie gibt es bald ein freies Zimmer, welches wir uns anschauen wollen, da es bei Ângela nicht nur voll und eng ist (acht Leute in einem Apartment, davon 6 für ein klitzekleines Bad), sondern es auch an Rückzugsbereichen fehlt, wenn man mal Lernen will. Rebeccas Gastfamilie wohnt eine Straße weiter oben, in einem großen Haus mit Garten. Das der letzte Sohn bald unter die Haube kommt, wird dessen Zimmer frei, erklärt uns Gastmutter Sonia. Wir werden ein größeres Zimmer haben, einen Balkon mit Hängematte, ein Badezimmer nur für uns, und zu allem Überfluss wird es auch noch etwas weniger kosten, also fällt uns die Entscheidung leicht und wir sagen Sonia zu.
Am Abend fahren wir mit Rebecca, Takuya und Rika zum Strandhaus, da es bei Steve und Forsti mal wieder Churrasco gibt. Forstis Eltern werden wieder abreisen, und die Eltern von Markus sind angekommen. Weiterhin sind bei Steve mal wieder zwei Besucher gelandet, Manuel und Martin.
