Aparados da Serra

Nach dem Frühstück mit den kleinen Enkelkindern aus der Pousada geht’s los in den Parque Nacional Aparados da Serra, wo wir den Cânion de Itaimbezinho besichtigen. Nach dem Parkplatz müssen wir an einer ins Nichts gebauten Touri-Information vorbeiwandern, bis wir nach etwa 2 Kilometern zum Cânion gelangen.


Am Eingang zum Nationalpark


im Nationalpark

Kleine Wasserfälle fallen von dem Plano Alto, der Hochebene herab, und stürzen etwa 600 Meter senkrecht in die Tiefe. Einige Verrückte wagen sich auch über die Absperrungen, um sich am Fels ablichten zu lassen, ich spare mir das lieber mal. Nachdem wir auf dem Rückweg über weitere Erdstraßen wieder Cambará do Sul passiert haben, wird plötzlich die Straße perfekt ausgebaut, und nach einem guten X-Salada in São Francisco de Paula erreichen wir unser Tagesziel Canela schneller als erwartet. Canela und die Nachbarstadt Gramado wurden in den Neunziger Jahren nach Vorbild aus den Alpen zu winterlichen Ferienorten ausgebaut, und sind entsprechend teuer. Nach einigen Verhandlungen überzeugt Forsti den Herbergsvater der Jungendherge, dass ein internationaler Studentenausweis einem internationalen Jugendherbergsausweis gleichkomme und wir somit etwas Rabatt bekommen, nachdem wir zuvor einige Pensionen fernab unserer Preisklasse ausgeschlagen hatten. Abends haben wir uns noch den Ort angeschaut und sind dann in einer gut eingerichteten Pizzeria, in der es aber auch nur mittelmäßig schlechte Pizza gab, gelandet.

Kirche von Canela

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