Die Klausur in Industrierobotertechnik war überraschend einfach, alle Studenten kamen überraschend pünktlich, und dennoch hatte Prof. Raul natürlich einen Überraschungsmoment eingebaut: In den Übungen hatten wir immer aus den in der Skizze vorgegebenen Koordinatensystemen die Verhältnismatrizen errechnet, nun hatte er die Matrizen vorgegeben und verlangte nur die Eintragung der entsprechend transformierten Koordinatensysteme.
Direkt danach trafen wir Prof. Schneider. Er war tatsächlich auf der Konferenz für Halbleitertechnologie, und erzählt uns von einer brasilianischen Gründerfirma des Instituts zur Halbleiterforschung und hält uns mit Neuigkeiten aus Ilmenau auf dem Laufenden, während wir über unsere Praktikumserfahrungen berichten. Auch unsere bisherige Einschätzung über Brasilien darf nicht fehlen: Bürokratische Hürden wie in Deutschland, aber in einigen Dingen, wie etwa dem Bussystem, überraschend modern und unkompliziert.

Mit Prof. Schneider vor dem Departamento de Engenharia de Produção e Sistemas
Am Abend war ich wieder mit Kochen an der Reihe, es gab einen Frango-Döner. Mangels Fladenbrot in Toast, aber mit viel Salat und Tomaten.
