Das Wetter ließ einen Strandtag nicht zu. Es war zwar nicht regnerisch, aber kalt und bewölkt, so dass Franziska und ich ins Zentrum gefahren sind. Im Kamelodrom haben wir uns nach Gürteln für Franziska und anderen Kleidungsstücken umgeschaut. Auf dem Rückweg waren wir noch im Supermarkt im Beiramar-Shopping, denn Franziska kennt ja die Pizza zum selbst belegen dort noch nicht, also haben wir auch noch dieses Highlight mitgenommen.
Nach einigen Stunden descansar em casa holt uns Leandro ab, denn heute geht es in den El Divino Club, eine große Diskothek kurz vor Canasvieiras. Zwei weitere Freunde von ihm, Patrick und Pedro, fahren mit und Marcela treffen wir dort. Leandro hat die Karten schon im Vorverkauf gekauft, 15 R$, geht eigentlich. Allerdings werden weitere 10 Reais fällig als Parkgebühr. Wahrscheinlich für die nachfolgenden Aufräumarbeiten auf der riesengroßen Parkfläche, denn wie üblich sind viele verzogene Blagen reicher Eltern anwesend, die Parkplatzsaufen veranstalten und die Bierdosen rauskicken.
Im Club sind die Getränke dann auch entsprechend teuer (Caipirinha 8R$), aber trotzdem vale a pena (lohnt es sich): Viele Leute, eine richtig gute Pagode-Band, die draußen spielt und Swing Maneiro heißt, eine Creperia, und drinnen halt ein Technoschuppen mit Gogo-Girls. Omnipräsent sind die Sicherheitsleute, die überall auf Podesten stehen. Das ist ausnahmsweise mal notwendig, denn immer wieder kommt es zu kleinen Prügeleien zwischen „krassen“ Brasilianern, Generation Doofenkappe und Silberkettchen.
Auf der Rückfahrt halten wir in Santa Mônica an, und essen noch einen wirklich guten Cachorro Quente (heißer Hund – brasilianisches Portugiesisch ist angeblich die einzige Sprache, die Hot Dog übersetzt).
