Stadtrundfahrt in Porto Alegre

Morgens stehen wir ziemlich früh auf, denn um 9 Uhr fängt die Stadtrundfahrt an. „Wenn mehr als 20 Leute zusammenkommen“, heißt es dann am Schalter. Aber für 11 Uhr sei eine große Gruppe angemeldet, wo wir im Bus mitfahren könnten. Also müssen wir unnütz zwei Stunden totschlagen. So sehr totschlagen müssen wir diese dann doch nicht, denn in der Nähe befindet sich die Kathedrale und weitere historische Gebäude, die wir besichtigen.


Porto Alegre – einzige schöne Ansicht

Wobei in Porto Alegre historische Gebäude selten sind, und wenn es welche gibt, steht daneben ein 20stöckiges hässliches Hochhaus aus den Siebzigern.
Die Stadtrundfahrt wird dann ziemlich witzig, da der Führer ein echter Gaúcho ist und sowohl das „R“ als auch seine Herkunft aus Rio Grande do Sul besonders stark betont, und seien es nur Kleinigkeiten: „Aqui uma loja da marrravilhosa emprrresa rrrriogrrrandense VARRIG!“ – und hier eine Filiale der wunderbaren Fluggesellschaft VARIG aus Rio Grande do Sul!“.


Historisches Gebäude: Auf das Umfeld kommt es an!


Auf der Stadtrundfahrt gesehen

Nach der Stadtrundfahrt schnappen wir uns unsere Sachen aus dem Hotel, und Franziska und ich entscheiden uns, heute schon zurück nach Floripa zu fahren.
Auf der Rückfahrt am Abend wird klar, warum die größtenteils nur einspurige Straße von Porto Alegre nach Florianópolis als Landstraße des Todes brüchtigt ist: Einmal ist die Straße gesperrt, weitere Male fahren wir an Unfallstellen vorbei, wo LKWs, Autos und sogar einmal ein Panzertransporter der Armee mit aufgeschnalltem Panzer im Graben liegen, als Folge von wahrscheinlich ungeglückten riskanten Überholmanövern.
Gegen 1 Uhr morgens erreichen wir Floripa und nehmen den Madrugadão Centro, den Nachtbus.


Kaufhausdetektiv

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