Mal wieder kommen wir nicht zum Ausschlafen, denn morgens um neun holt Luiz uns ab. In meinem „alten Zuhause“ in Santa Mônica gibt es noch ein zweites Frühstück. Luiz und Michelle müssen ja zunächst noch Franziska kennen lernen, und ich Franziska das Haus zeigen.

Luiz an der Praia Campeche in kurzer Hose und dünnem Pullover, allen anderen ist kalt
Etwas später trifft Luiz’ Cousin ein, der ursprünglich auch aus Belém kommt, aber jetzt als Universitätsprofessor in Kalifornien arbeitet. Luiz’ Cousine und ihr Sohn kommt auch, und mit zwei Autos starten wir bei furchtbar kaltem Wetter, Nebel und etwas Regen in den Süden der Insel. Vom Kloster kurz vor Armação hat man bei gutem Wetter einen exzellenten Ausblick auf den Strand, an dem wir an unserem ersten Wochenende in Floripa waren, aber jetzt ist alles eine Nebelsuppe.

Armação bei Nebel
Wir fahren weiter in den Süden der Insel, und gehen in Pantano do Sul, wo die Straße am Strand endet, in ein Restaurant, dessen Wände mit wahrscheinlich mehreren zehntausend Zetteln beklebt sind. Da sag mal jemand, das sei keine Zettelwirtschaft. Leider ist mehr so ein Strandrestaurant, und die Fenster (hatte es überhaupt Fenster oder waren es nur Planen?) halten definitiv nicht dicht.

Winterjacken am Strand

Das sind ein paar Zettel
Verfroren fahren wir über Rio Tavares nach Lagoa de Conceição, wo wir den Nachmittag bei einer heißen Schokolade mit Sahne bzw. Glühwein ausklingen lassen.
Am frühen Abend bringen uns Luiz und Michelle nach Hause, und da ja Leonice und Hallthmann mit ihrem Prachtstück Lucas im gleichen Condominio wie Franziska und ich wohnen, schauen wir kurz vorbei und bewundern den inzwischen elf Tage alten Lucas.
Abends treffen wir Luiz und Michelle noch in der Kirche, aber wegen der Semesterferien sind nur wenige Studenten in der Kirche.
