Den Tag über bastele ich an der Präsentation für die PCP-Stunde. Die Daten kann man als Excel-Datei ausgeben lassen, so dass ich noch ein paar Diagramme über die Kapazitätsauslastung, über Nachfrageschwankungen etc. erstelle.
Abends kommen Steve, Christian, Rebecca und Jürgen vorbei: Nächste Woche, genauer am 7. September, feiert Brasilien seine Unabhängigkeit von Portugal (1822). Für uns ein Grund, dem sowieso freien Mittwoch einen freien Donnerstag anzuhängen, und somit von Dienstagabend bis Montagmorgen fast eine Woche Urlaub in den Pantanal einzuschieben. Zusätzlich zum Wissen auf Wikipedia sollte man erwähnen, dass das Pantanalgebiet vor Jahrmillionen und damit vor der Auffaltung der Anden eine Bucht im Pazifik war, und irgendwann durch Plattenverschiebungen vom Pazifik getrennt wurde. Eingeschlossene Tiere und Pflanzen konnten sich durch den nur sehr langsam sinkenden Salzgehalt im Wasser anpassen, so dass es in diesem großen Feuchtgebiet neben ca. 32. Mio. Kaiman-Krokodilen auch zahlreiche Süßwasserhaie und –delfine gibt.
Das Buchen der Flüge über das Internet von Curitiba über São Paulo nach Campo Grande hat leider nicht wieder mit deutschen Kreditkarten funktioniert, so dass wir morgen noch einmal ins Reisebüro müssen.

Rio Paraguay und Pantanalgebiet auf Google Earth. Wenn die Auflösung so gut wie in Tokio in Peking wäre, könnte man sicher auch die Krokodile erkennen.
