Früh brechen Franziska und ich zu Fuß zum Angeloni auf, denn dort gibt es einfach mehr als im Comper. Längst jedoch nicht alles: Rote Bohnen in der Dose gibt es z.B. nicht, sondern nur trocken kiloweise in Plastikbeuteln. Auch für das von Franziska geplante Erdbeertiramisu müssen wir eine Ersatzzutat für Mascapone finden. Dafür gibt es passend zum Oktoberfest „Deutsche Wochen“ im Angeloni, mit Schogetten für 8 Reais. So eine ausgesuchte Schokoladenmarke ist das nicht, knapp drei Euro sind mir die nicht wert!

Michiko und Franziska sind keine Vegetarierinnen
Schwer beladen geht es zurück, und Michiko steht zum Mithelfen bereit, während Anna Holandesa noch ein weiteres Dessert zubereitet: Maria Mole, was sonst. Annas Leib-und Magenspeise. Pünktlich um halb 1 steht das Essen auf dem Tisch. Fehlen nur noch die Brasilianer, die es mit den Uhrzeiten ja bekanntermaßen nicht so haben.

Nach dem Essen auf der Terasse: Markus, Dayane, Leandro und Su

Resteessen
Aber dennoch sind fast alle da: Fábio, Leandro und Marcela, Dayane, Su und der Sanstista, Markus und Patricia sowie Jürgen und sein brasilianischer Mitbewohner Guilherme. Anna und Michiko natürlich auch. Nachdem die Brasilianer noch etwas Forró mit uns getanzt haben, ist das Mittagessen dann gegen halb sechs beendet, und wir legen uns schlafen, bevor es zur Abendveranstaltung geht: Cássias Geburtstag.

Der kleine Neffe von Cássia übt schon den Beleza-Daumen.
Markus hat noch ein paar schöne Geschenke besorgt, und statt unter Studenten sind wir nun unter Doktoranden. Bei Cássia im Apartement gibt es noch einmal dick was auf die Gabel, sie hat eine Costela gebacken, ein zusammenhänge Rippchenroulade. Sehr lecker!
Cássias kleiner Neffe und Cássias Schwester sind zu Besuch, und eine ganze Reihe Doktorandenkollegen von ihr.
