{"id":100,"date":"2005-08-13T02:46:00","date_gmt":"2005-08-13T02:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/ganseforth.org\/?p=100"},"modified":"2019-04-21T12:56:08","modified_gmt":"2019-04-21T12:56:08","slug":"fahrt-in-die-serra-gaucha","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ganseforth.org\/?p=100","title":{"rendered":"Fahrt in die Serra Ga\u00facha"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr drei Tage haben wir \u00c2ngelas Auto gemietet, und zusammen mit Forsti und Conny fahren Franziska und ich heute in die Serra Ga\u00facha. Zum ersten Mal wird heute mein neuer Lonely Planet zum Einsatz kommen, der im Paket war, das vor ca. einem Monat ankam. Alle anderen Reisef\u00fchrer taugen h\u00f6chstens etwas f\u00fcr Leute, die in den Sommerferien in Brasilien Urlaub machen und in h\u00f6herklassigen Hotels unterkommen. Wer aber mit studentischem Budget ein Jahr lang Brasilien bereist, wird um einen Lonely Planet (oder um die neu erschienende deutsche Variante ReiseKnowHow) nicht herumkommen.<br \/>Bis kurz vor der Grenze zu Rio Grande do Sul, dem s\u00fcdlichsten brasilianischen Bundesstaat, bleiben wir auf der gut ausgebauten Hauptstra\u00dfe an der K\u00fcste entlang. Dann biegen wir ab, und schon nach wenigen Kilometern h\u00f6rt der Asphalt auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ganseforth.net\/brasil\/erdstrasse.jpg\" \/><br \/><span style=\"font-style: italic;\">Eine Erdstra\u00dfe f\u00fchrt die Berge hinauf<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ganseforth.net\/brasil\/sc-450.jpg\" \/><br \/><span style=\"font-style: italic;\">Grenze zwischen Santa Catarina und Rio Grande do Sul<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ganseforth.net\/brasil\/palionebel.jpg\" \/><br \/><span style=\"font-style: italic;\">Der Palio am Gipfel<\/span><\/p>\n<p>Fahrerin Franziska und ihr unerschrockener Fiat Palio bew\u00e4ltigen eine steile Bergstra\u00dfe. Je weiter wir nach oben kommen, desto steiler und nebliger wird es, und als wir die Grenze zum Ga\u00facho-Bundesstaat \u00fcberqueren, ist die Sichtweite nicht viel weiter bis \u00fcber die Motorhaube hinaus. Irgendwann kommen wir in unserem Tagesziel Cambar\u00e1 do Sul an. Hier gibt es immerhin Kopfsteinpflaster auf den Stra\u00dfen, wenngleich die Stadt an eine kalte Westernstadt erinnert. Wir kommen in einer famili\u00e4r gepr\u00e4gten Pousada unter, und lassen uns vom Familienvater ein Restaurant empfehlen, nachdem wir nur verstaubte und wenig Vertrauen erweckende Lancherias (so hei\u00dfen Lanchonettes bei den Ga\u00fachos) entdeckt hatten. Das Restaurant, O Casar\u00e3o, liegt etwas versteckt, und wir haben in der nebligen Atmosph\u00e4re ein wenig M\u00fche, es in den dunklen Stra\u00dfen zu finden. Innen erwarten uns eine sch\u00f6ne Einrichtung, beste Atmosph\u00e4re, und ein Buffet f\u00fcr 13 Reais. Von Linsensuppe \u00fcber selbstgemachte Maccharoni bis zum Flugsaurier (Forstis Bezeichnung f\u00fcr ein H\u00fcnchenschnitzel auf meinem Teller) ist alles dabei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ganseforth.net\/brasil\/casarao.jpg\" \/><br \/><span style=\"font-style: italic;\">F\u00fcr dieses Essen bezahlten wir zu viert etwa 20 Euro incl. Wein und Saft<\/span><\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg war es m\u00e4chtig kalt geworden, au\u00dferdem stellte ich fest, dass meine Schuhe und deren Sohle sich in den n\u00e4chsten Tagen trennen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr drei Tage haben wir \u00c2ngelas Auto gemietet, und zusammen mit Forsti und Conny fahren Franziska und ich heute in die Serra Ga\u00facha. Zum ersten Mal wird heute mein neuer Lonely Planet zum Einsatz kommen, der im Paket war, das vor ca. einem Monat ankam. 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